Drei Möglichkeiten, wie Du die Plazenta Deines Kindes einnehmen kannst

Die Plazenta, der „Mutterkuchen“, wird seit Urzeiten zu medizinischen Zwecken angewendet. Kraft, Stärke und Gesundheit sollte sie bringen, „Seelenbruder“ des Kindes sollte sie sein. Man bewahrte sie in besonderen Gefäßen auf, trocknete sie, fertigte alle nur erdenklichen Heilmittel daraus oder vergrub sie am Hauseingang , unter einem Baum oder anderen wichtigen Orten.

Plazenta-Nosoden oder auch Plazentaglobuli: Dies sind homöopathische Präparate, die in unterschiedlichen Potenzen aus der Plazenta hergestellt werden. Sie finden je nach Potenzierung für Mutter, Baby und die ganze Familie ihren Einsatz.

Prinzipiell ist die Behandlung aller Beschwerden, bei denen regulierend auf den Organismus eingewirkt werden soll, ein potentielles Einsatzgebiet für Plazenta-Nosoden. Dies umfasst u.a. unsere Körperabwehr bzw. das Immunsystem (aufbauend bei Infekten, absenkend bei überschießenden Reaktionen wie Allergien), das Hormonsystem (Regelbeschwerden, Menopause, Klimakterium …) oder auch Beschwerden wie Migräne oder Neurodermitis.

 

Folgende Anwendungsgebiete sind in der Literatur beschrieben:


Kinderheilkunde
• Entschärfung von Stressmilch (Mutter gestresst, Milch wird schwer verdaulich, Baby bekommt davon Blähungen)
• zur Vorbeugung gegen Stress beim Baby (z.B. Taufe, viel Unruhe, Familienfeier). So hat es mehr Gelassenheit. Auch die Mutter kann sich damit nervlich besser wappnen!
• Kolikartige Bauchschmerzen
• Akute Erkrankungen der oberen Luftwege (z.B. Schnupfen, Sinusitis, Mittelohrentzündung, Hals- oder Rachenentzündung, Husten, Bronchitis)
• Kinderkrankheiten
• Frühgeburtlichkeit
• Frühabnabelung
• Schwächezustände (anämische Zustände)
• Hauterkrankungen (z.B. Ekzeme, Neurodermitis, Psoriasis/Schuppenflechte, Akne)

Frauenheilkunde
• Zur Steigerung der Milchproduktion, wenn z.B. durch Stress die Milchbildung zurückgeht
• Entschärfung von Stressmilch (Mutter gestresst, Milch wird schwer verdaulich, Baby bekommt davon Blähungen)
• Um die Muttermilch nahrhafter zu machen, wenn das Baby nach einem Wachstumsschub kräftigere Milch benötigt und nicht mehr satt zu werden scheint (… statt früh zuzufüttern).
• Unterstützung des Abstillens
• Bei leichten Beschwerden oder Schmerzen vor und/oder während der Periode.
• Regulation chronisch unregelmäßiger Zyklen
• Wechseljahrsbeschwerden
• Rückbildung der Gebärmutter
• Rückbildung von Myomen

 

Frische Plazenta direkt nach der Geburt:


Frauen, die nach der Geburt Plazenta einnehmen, fühlen sich kräftiger, sind wohlgelaunter und haben eine bessere Milchbildung. Außerdem verlaufen die Rückbildungsvorgänge nach der Geburt schneller.
In der Plazenta sind viele stresshemmende Hormone enthalten, die zu einer Endorphinausschüttung führen. Aus den Erfahrungen der Plazenta-Therapie wissen wir, dass durch den Verzehr von Plazentagewebe die Energie bis zur Euphorie gesteigert werden kann.
Im letzten Schwangerschaftsdrittel steigt die Progesteronmenge im Körper der Frau auf das etwa 60fache der „Normalmenge“ während des Zyklus. Mit der Geburt sinkt dieser Wert nahezu auf den Nullpunkt ab. Dieser Hormonabfall kann den Ausbruch einer postpartalen Erkrankung bewirken. Durch die gezielte und regelmäßige Aufnahme des natürlichen Progesterons aus der eigenen Plazenta in den ersten Monaten, kann dem Auftreten von postpartalen Krankheiten vorgebeugt werden.
Frische Plazenta kann direkt nach der Geburt in ihrer natürlicher Form gegessen werden oder in einem Smoothie gemixt werden. Die ideale Größe ist in etwa die einer Pflaume, die aus der Plazent heraus geschnitten oder gerissen wird. Teile der frischen Plazenta können auch eingefroren werden, für den späteren Gebrauch.

 

Getrocknete Plazenta in pulverisierter Form:


Damit die Plazenta lange nutzbar bleibt, kann man sie pulverisieren. Die Plazenta kommt für 36 Stunden bei max. 42 Grad in den Backofen (Dörrgerät) und wird danach im Mörser zerkleinert. Das gemahlene Pulver sollte in einem Glas mit Schraubverschluss im Kühlschrank aufbewahrt werden. Babys sollten kein Pulver bekommen da es zu hoch dosiert ist.
Anwendung: Einmal wöchentlich eine Messerspitze z.B. im Smoothie einnehmen.

 

 

 

Quellen:

http://www.plazentanosoden.com/

http://www.unser-kleines-ich.de/